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Bild "kopfliegend175cols2.jpg"Der Dachshund oder umgangsprachlich Dackel ist ein Hund mit kurzen Läufen, einem kraftvollem Körperbau und mit einem schönen kräftigen Kopf. Die Geschichte des Dackels zieht sich vom Mittelalter bis zum heutigen Tag. Vom Dachshund im heutigen Sinn kann aber erst seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gesprochen werden. Zu dieser Zeit begann die gezielte Dachshundezucht mit der Entstehung der einzelnen Rassezuchtvereine. Aufgrund seiner Vielseitigkeit kann man den Dachshund fast als Universalhund betrachten. Als Familienhund passt er sich wunderbar ins Familienleben ein, als eifriger Jagdgefährte ist er ein ausdauernder Begleiter bei Pirschgängen, und als Wachhund beschützt er das Haus und die Seinen. Mit Problemen bei der Unterbringung im Auto dürfte doch wohl eher nicht zu rechnen sein, gräbt hin und wieder auch den Garten um und gehorcht auch - vielleicht nicht sofort - aber dafür beim zweiten Mal.  

Die Dachshundegrößen werden nach dem Brustumfang bestimmt. Durch diese Größenbestimmung werden die Hunde auf die drei verschiedenen Klassen eingeteilt. Diese Bestimmung rührt davon, je nachdem in welche Baugröße sie einfahren können.

Der Standarddackel hat einen Brustumfang von über 35 cm und ein Gewicht von 4 bis zu 9 Kilogramm (4-6 kg leicht; 6-7 kg mittel; 7-9 kg schwer). Ein Zwergdackel hat einen Brustumfang von 30 bis 35 cm und 3-4 kg Gewicht, ein Kaninchendackeln haben einen Brustumfang bis zu 30 cm und ist etwa 3 kg schwer.

Bild "edlemgemutcols2.jpg"Als Urform des Dachshundes kann man den schwarzroten Kurzhaardachshund ansehen. Dieser war ein guter und gern gesehener Jagdhund, der bei Spurlaut, beim Stöbern, bei der Schweißarbeit und der Bauarbeit zum Einsatz kam. Durch Einkreuzung von roten Bracken kam es zum kurzhaarigen reinroten Dackel. An Farben kommen desweiteren rotgelb, gelb beides mit schwarzer Stichelung, wobei reinrot als schöner gilt. Sein Haar ist kurz, glänzend und dicht am Körper anliegend. Am Körper darf keine unbehaarte Stelle sichtbar sein. Die Rute soll zwar gleichmäßig aber nicht zu stark behaart sein. Er gilt als lebhafter, intelligenter, liebevoller und wachsamer Hund.  

Bild "3damen002250cols2.jpg"Der Rauhaardachshund entstand durch die Kreuzung von Schnauzer- und Terrierarten mit dem Kurzhaardachshund. Durch die Einkreuzung wollte man ursprünglich nur ein besseres Haarkleid und mehr Schärfe erreichen. Allerdings kam es durch die Miteinkreuzung der Terrierarten zu den heute vorhandenen unterschiedlichen Farben. Daher gibt es heute die Farben schwarzrot, saufarben, dunkelsaufarben, braun und dürrlaubfarben beim Haarkleid der Rauhaardachshunde. Das Rauhaar soll drahtig und gleichmäßig dicht sein. Am Fang hat der Rauhaardackel einen kräftigen Bart, die Augenbraun sind buschig. Ansonsten sollte das Haarkleid aus der Ferne betrachtet einem Kurzhaardackel gleichen. Die Rute soll gleichmäßig anliegend behaart sein und keine Büschel oder gar Fahnenbildung aufweisen. Der Rauhaardachshund gilt als mutig, intelligent, wachsam und seinem Herren treu ergeben.  

Bild "morocuttizuechtercols2.jpg"Langhaardachshunde sind aus der Einkreuzung von Collie, Irisch Setter und Spaniel mit Kurzhaardachshunden entstanden. Ihr Behaarung ist länger, weich und glänzend jedoch am Körper anliegend. Das Haar ist an den Behängen, unter dem Hals, an der Unterseite und an der Hinterseite der Läufe länger. Sie erreicht an der Rute seine größte Länge und bildet in einer Verlängerung der Rückenlinie fast eine Art Fahne. Eine zu große Behaarung an den Pfoten ist allerdings nicht erwünscht. Die Farben des Haarkleides sind in den meisten Fällen rot oder schwarzrot. Der Langhaardachshund wird als ein intelligenter, wachsamer, geselliger und verspielter Hund angesehen.  

Bild "tigerdackeln175cols2.jpg"Der Tigerdackel ist eine Farbvariante beim Dachshund. Sie sind keine erst seit kurzer Zeit existierenden Modeerscheinungen, vielmehr bestehen sie seit Anfang der Dachshundezucht. Tigerdackeln kommen bei allen Haararten und Größen der Dachshunde vor. Die Grundfärbung sollte bei ihnen die dunkle Farbe sein. Hinzu kommen unregelmäßige Flecken, die über den gesamten Körper verteilt, erwünscht sind. Die Farbe der Flecken kann grau oder beige sein.

Bild "felix001klcols2.jpg"Der Dachshund ist als kleinster Jagdgebrauchshund ein sehr vielseitiger Jagdgefährte. Dazu kommt noch der Vorteil des geringsten Platzbedarfes in einem Jägerhaushalt. Bei den Dachshunden ist der Jagdtrieb noch immer sehr stark ausgeprägt. Der Dachshund war ursprünglich eine kurzläufige Abart des Schweißhundes. In weiterer Folge war es das Ziel der Dachshundezucht, einen Hund für die Arbeit unter der Erde hervorzubringen.

Da er ursprünglich für die Jagd unter der Erde an Fuchs und Dachs gezüchtet wurde, gehört er kynologisch gesehen zu den Erdhunden. Über der Erde kann man den Dackel als eine Art "Vielseitigkeitshund" bezeichnen. Durch sein spurlautes Jagen beim Buschieren wie auch beim Stöbern zeigt er dem Jäger Wild an. Auch bei Nachsuchen zeigen Dachshunde oft hervorzuhebende Leistungen. So kommt es nicht gerade selten vor, dass die Dachshunde bei Schweißprüfungen stets in den Spitzengruppen zu finden sind. In einigen Fällen sind bei den Dachshunden Totverbeller zu finden.  

Bild "ayana255cols2.jpg"Auch eine geschossene Ente holt er mit Begeisterung aus tiefem und oft kalten Wasser. Das Apportieren wird vom Dackel nur bei der Wasserarbeit verlangt, und für das Vorstehen im Feld eignen sich Vorstehhunde sicher besser. Der Dachshund ist daher für die Arbeit ober und unter der Erde zu gebrauchen. Mit der Arbeit ober der Erde ist die Schweißarbeit, Spurarbeit, Wasserarbeit und Apportierarbeit gemeint. Spricht man von der Arbeit unter der Erde ist von der Bauarbeit die Rede.